Wer Flüchtlinge begleitet, lernt dabei das eigene Land von neuen Seiten kennen. Neues aus dem Alltag mit Fatima, Ihab und zwei Dutzend anderen Syrern, die uns der Zufall schickte: Hier ist unser Integrationsbericht

Eine Falter- Langzeiut-Echtzeit-Reportage

„Bitte geh mit“, sagt Ihab. Der Satz ärgert mich. Ich hab ihn so oft gehört in den zwei Jahren, seit die Syrer da sind, irgendwann ist es genug. Nein, ich will ich nicht mehr mitgehen aufs Amt. Ihab ist Akademiker. Beim Deutsch-Lernen war er einer der schnellsten, er hat schon die B2-Prüfung. „Du kannst das allein, Ihab“, sage ich genervt, „du verstehst alles, ich muss nicht mehr mitgehen.“ Ihab schaut mich an, als wäre ich begriffsstutzig. Dann sagt er einen Satz, der picken bleiben wird: „Aber sie sind anders, wenn du dabei bist.“

Österreich ist zu Ihab anders als zu mir. Zu Fremden anders als zu Einheimischen. Das hört man nicht gern. Aber nach diesen zwei Jahren muss ich zugeben: Ihab hat Recht.

Da ist, zum Beispiel, die Baby-Geschichte. Omar und Hudaa sind Eltern geworden. Ihre ersten Tage sind wie die ersten Tage aller Jungeltern: aufgewühlt, verletzlich, euphorisch. Hudaa liegt mit ihrer Tochter noch im Spital, Omar schreitet zur ersten väterlichen Amtshandlung: aufs Meldeamt. Es ist ein bürgerlicher Wohnbezirk. Omar ist ein selbstbewusster, gewissenhafter Mann. „Guten Tag, ich möchte meine Tochter anmelden, sie heißt Lamis“, sagt er. ich kann mir gut vorstellen, dass Stolz in seiner Stimme lag.

Eine halbe Stunde später ruft er an, atemlos, aufgelöst. Sie haben ihn weggeschickt, mit einem kopierten Zettel und einer langen Liste an Dokumenten, die er beibringen muss, unter anderem: das Protokoll des polizeilichen Erstinterviews, als er im Sommer 2015 in einem Kärntner Grenzdorf seinen Asylantrag stellte, plus „sämtliche Dokumente aus dem Heimatland, die im Erstinterview angeführt sind, im Original samt Übersetzung eines gerichtlich beeideten Dolmetschers/einer gerichtlich beeideten Dolmetscherin.“ Seltsam – so kompliziert hatte ich die Anmeldung meiner Kinder gar nicht in Erinnerung.

Omar ist nicht nur ratlos („muss ich jetzt nach Kärnten fahren?“), er ist auch tief gekränkt. Er hat sich reingehängt in diesen zwei Jahren. Er hat eine Wohnung (mit selbst gezimmerter Küche), einen Job (Schichtarbeit in einer Lebensmittelfabrik), Haushaltsversichtung, e-card, eine Wiener Tochter. Er dachte, er sei angekommen. Nun hat ihn das Amt wieder zum dahergelaufenen Fremden mit zweifelhafter Identität gemacht.

Damit diese Geschichte eine typische Wiener Wendung nimmt, muss man sich ans Telefon klemmen, einen österreichischen Namen nennen, sich die Hierarchie hinauf weiterverbinden lassen. Bis sich schließlich der Amtsleiter persönlich meldet: Man bitte um Verzeihung, da habe wohl „jemand Fleißaufgaben gemacht“, man werde „jemandem den Kopf waschen“, es sei alles nicht so ernst gemeint, Omar möge doch bitte noch einmal kommen, ohne Kärntner Ersteinvernahmeprotokoll.

Am nächsten Tag warten sie schon auf ihn im Amtshaus. Der Meldezettel liegt zur Unterschrift bereit, sogar den Kuli reichen sie ihm. „Sie waren alle sehr freundlich zu mir“ grinst Omar. Es ist stolz, Freunde zu haben, die für ihn intervenieren können. Ich bin nicht stolz auf ein Land, in dem man intervenieren muss.

Xxx

Auch den Wiener Wohnungsmarkt lernen wir von neuen Seiten kennen. Unsere Syrer bekommen Mindestsicherung, könnten sich normale Mieten leisten, wir schicken ihnen Links zu günstigen Wohnungen, ruft schnell an! Dass das völlig sinnlos ist, kapieren wir erst nach vielen Monaten Leerlauf. Selbst wenn man in ihrem Namen verhandelt, wenn man Kaution und Bürgschaften versprechen kann, haben sie keine Chance. „Keine Flüchtlinge“, sagen die Makler. Manche schieben den fehlenden Gehaltszettel vor, andere sagen es geradeheraus: „Die Vermieter wollen das nicht.“

So hat sich denn in Wien ein zweiter Wohnungsmarkt entwickelt. Mit Vermietern, deren Telefonnummern unter der Hand weitergereicht werden, weil sie auch Flüchtlinge nehmen; zu oft haarsträubenden Bedingungen. Es werden feuchte Kellerlöcher angeboten, Viererzimmer mit Stockbetten, um 300 Euro pro Schlafplatz. Die Ausbeuter, die wir kennenlernen, kommen aus allen Milieus. Ein Simmeringer Autohändler ist darunter, ein serbischer Geschäftsmann, ein Naschmarkt-Gastronom.

Aala und Saleh bewohnen eine Zimmer-Küche-Wohnung, 750 Euro für 40 Quadratmeter, im Vertrag steht, dass sie drei Jahre lang nicht kündigen dürfen. Weil es sich hinten und vorn nicht ausgeht, unterstützen wir sie jeden Monat mit einem kleinen Betrag aus der Spendenkassa. Aber eigentlich ist das kein Zustand. Euer Vertrag ist illegal, sagen wir; ihr könnt Geld zurückfordern, wir helfen euch. Aala und Saleh lassen sich überreden, zur Schlichtungsstelle zu gehen. Woraufhin sie es mit der Angst zu tun bekommen. Fremde rufen an, warnen, drohen, klingeln. Schieben ein Formular unter der Tür durch, auf dem Aala und Saleh bestätigen sollen, dass sie sich mit dem Vermieter geeinigt haben und ihre Klage zurückziehen. Aala ist hochschwanger. In wenigen Tagen kommt das Baby. Saleh wird jeden Tag nervöser. „Ihr seid im Recht, euch kann nichts passieren, unterschreibt nicht!“, bedrängen wir sie. „Unterschreiben, sonst kriegt ihr Probleme!“ bedrängt sie der Vermieter.

Saleh unterschreibt schließlich, ohne uns zu informieren. Wir sind böse und stellen die Unterstützung ein, wir können mit dem Spendengeld unserer Freunde ja keinen Mietwucherer füttern. Aber die Sache nagt an uns. Waren wir zu hart? Hätten wir gleich zur Polizei gehen müssen? Haben wir Aala und Saleh in eine Sackgasse gedrängt? Kann man ihnen vorwerfen, dass sie Angst haben? Warum nehmen wir es persönlich, dass sie von unserem Rechtsstaat nicht hundertprozentig überzeugt sind? Und woher nahmen wir eigentlich die Gewissheit, dass ihnen nichts passieren kann?

Xxx

Auch Sarah hat den österreichischen Rechtsstaat kennenlernt, und ist setiher ein großer Fan. Sarah ist 16, sie stammt aus einer großen Familie, die in Aleppo wohlhabend war, jetzt sind sie in Wien und arm. Der Vater kommandiert herum, als säße er immer noch in seiner Villa und nicht in einer schäbigen Gürtelwohnung. Doch seine Macht wirkt nicht mehr, und Sarah war die erste in der Familie, die das durchschaute. Er befahl ihr, zu Hause zu bleiben, sie ging trotzdem raus. Er befahl ihr, Kopftuch zu tragen, sie nahm es in der Schule runter. Er schlug sie, sie sagte ihm: „Das ist verboten in Österreich“. Er schlug noch fester, sie machte Fotos von ihren blauen Flecken, schickte sie via Whatsapp einer Schulfreundin, und die rief die Polizei. Die kam und nahm den Vater mit.

Was genau auf der Polizeiwache passierte, wissen wir nicht. Fest steht, dass er seine Tochter nicht mehr angerührt hat seither. Der einst so mächtige Mann hat Angst. Vor der Polizei, vor einer Abschiebung, vor Sarah, und vor den Gesetzen, die auf ihrer Seite stehen.

Seit diesem Moment ist etwas in der Großfamilie gekippt, sämtliche Onkel spüren den Autoritätsverlust. Auch Sahras 20jährige Kusine Leyla begehrt plötzlich auf. Aufgewachsen ist sie als bildhübsches höheres Töchterchen: Kochen lernen, auf den guten Ruf der Familie achten, heiraten, wen die Eltern aussuchen, und sich vom Ehemann versorgen lassen. Als Fluchtwege aus diesem festgezurrten Lebensplan gab es bloß Tagträume („Irgendwann bin ich Tänzerin oder Fernsehstar“), Lügen, um der väterlichen Kontrolle kurz zu entwischen, und Depression.

Doch in Wien tat sich plötzlich einen neuer Fluchtweg auf. „Du bist erwachsen, Leyla“, sage ich in einem unserer langen nächtlichen Chats. „Du kannst auch allein leben. Dann bekommst du deine eigene Mindestsicherung und kannst selbst entscheiden.“ Leyla ist intelligent und ein bisschen berechnend, so hat sie es daheim gelernt. Sie hat ihren Vater beobachtet – wie er sich im Anfänger-Alphabetisierungskurs abmüht, planlos, ratlos, verloren in diesem neuen Land. Nein, sein Versorgungsversprechen wird er nicht halten können, ist ihr klargeworden. Auf Österreich zu setzen, bringt ihr mehr.

Im Sommer ist Leyla, gemeinsam mit ihrer Schwester, nun in eine eigene Ein-Zimmer-Wohnung gezogen, am anderen Ende der Stadt. Das Lernen geht ihr plötzlich viel besser von der Hand. Statt Tänzerin oder Fernsehstar will sie jetzt Optikerin werden oder pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin. Die Haare trägt sie offen, sie hat türkische Freunde, sie geht mit ins Fitnessstudio, einmal die Woche trifft sie ihre Eltern. „Ich mag sie trotzdem“, sagt sie.

Xxx

Etwa zwei Dutzend Erwachsene umfasst unsere zufällig zusammengewürfelte Gruppe. Zwei Jahre nach ihrer Flucht haben erst fünf von ihnen Erfahrungen in richtigen Jobs gemacht. Die meisten sind in Deutschkursen, einige machen Praktika, zwei eine Lehre, meine Freundin Fatima hat eben die Aufnahmeprüfung für ihr Telekommunikationsstudium an der FH geschafft. Zwei Jahre lang schon hält das System AMS sie alle umschlungen: ein enges Korsett aus Kursen, Terminen, Beratungs- und Kontrollgesprächen. Man hat gelernt, dass man immer pünktlich sei muss, nie unentschuldigt fehlen darf. Das Wort „Zeitbestätigung“ bringen alle flüssig über die Lippen.

Aber die Arbeitswelt dort draußen? Die ist für die meisten noch völlig fremdes Territorium. Wie man dort wohl miteinander umgeht? Ob ich verstehen werde, was die Kollegen sagen? Und wie findet man überhaupt einen Job in Österreich?

Wie viele Missverständnisse es auf diesem Feld gibt, wird uns bewusst, als wir mit Abud zusammensitzen. Abud ist Koch, und als solcher begehrt am Arbeitsmarkt. Ein Freund hat ihm ein tolles Angebot gemacht, Küchenhilfe in einem Ausflugsgasthaus in Oberösterreich, eine richtige Anstellung für die Sommersaison. Wir dachten, Abud würde begeistert sein. Doch jetzt schaut er zweifelnd, hat Einwände, rutscht nervös auf dem Stuhl hin und her. Wir verstehen sein Zögern nicht. Ist Abud etwa arbeitsscheu?

„Aber wenn ich in Oberösterreich bin, kann ich nicht mehr zum AMS gehen“, sagt er irgendwann, „wird mein Berater dann nicht böse sein?“ Erst da verstehen wir. In seinen Augen ist das AMS die staatliche Instanz, die den Bürgern ihre Aufgaben zuteilt. Abud will alles richtig machen. Und er hat Angst, etwas Verbotenes zu tun, wenn er einen Job annimmt, den nicht das AMS vermittelt hat.

Inzwischen läuft bei Abud alles glatt. Er arbeitet bereits seine zweite Saison im Gasthaus, Spätzle und Buchteln sind seine Spezialität. Doch das Problem mit den unklaren Botschaften ist nicht ausgeräumt, und es betrifft alle. Wir haben zwei Lehrerinnen in der Gruppe. Ghalia hat in Syrien Mathematik unterrichtet, in Klassen mit 50 Schülern, sie ist eine robuste, resolute Frau. Arish, still und schüchten, lehrte Sport. Beide würden gern auch hier an einer Schule arbeiten. Beide lernen eifrig deutsch. Beide tragen, ganz selbstverständlich, Kopftuch. Ob sich das ausgeht?

Über das Kopftuch diskutiert mittlerweile ganz Europa. Die Frage, ob es in in Schulen verboten werden soll, wird vor Gerichten verhandelt. Doch so laut das ideologisch-politische Getöse, so dröhnend ist das Schweigen auf der praktischen Ebene. „Ich glaube, es ist leichter, Lehrerin zu werden, wenn ihr es abnehmt“, sage ich einmal bei Tee und Kuchen. Arish erschrickt, als hätte ich von ihr verlangt, ein Porno-Video zu drehen. „Mit, ohne, egal“, sagt Ghalia. Beide jedoch tragen es bis heute. Niemand beim AMS hat das Thema je zur Sprache gebracht, es wird so getan, als sei es in der Arbeitswelt irrelevant.

Aber das ist es nicht. Ist es religiöse Diskriminierung, wenn Arish wegen ihres Kopftuchs an keiner Schule genommen wird? Oder ist es, umgekehrt, ihre Schuld, wenn sie sich auf diese Weise konkreten Jobangeboten entzieht? Dürfte sie dann dauerhaft Mindestsicherung beziehen? Oder wird sie Putzjobs annehmen müssen, bei denen das Kopftuch ja noch nie jemanden gestört hat? Lauter heikle Fragen, die kaum je offen formuliert und ehrlich beantwortet werden. Dabei wäre es so wichtig, die Regeln zu kennen, nach denen in Österreich gespielt wird.

Xxx

Auch beim Thema Bildung passen die hitzigen öffentlichen Debatten so ganz und gar nicht mit unseren Alltagserfahrungen zusammen. Flüchtlingsklassen sind eine üble FPÖ-Idee, lautet der Konsens unter fortschrittlichen Menschen, Integration in normalen Klassen ist der richtige Weg. Ich bin mir da nicht mehr so sicher, und das hat mit den Zwillingen zu tun.

Rakat und Ragav waren 14, als sie ins Wiener Schulsystem eintraten. Sie sind liebe Mädchen, ruhig die eine, lebhaft die andere, beide nicht extrem ehrgeizig, aber sie hätten durchaus etwas lernen wollen. Doch so kam es nicht. Eineinhalb Jahre lang gingen sie jeden Morgen brav in die Brigittenauer Mittelschule, die man ihnen zugeteilt hatte. Es ist eine jener Schulen, die man bitter „Restschulen“ nennt; wo alle, die nichts Besseres gefunden haben, ihre Zeit absitzen, bis die Schulpflicht endet. Dort freut man sich über zwei Schülerinnen, die nicht trinken, keine Drogen nehmen, in einer stabilen Familie leben und keine Probleme machen. Das war’s aber auch schon. In 270 Schultagen mit geschätzten 1600 Schulstunden sind die Zwillinge niemandem begegnet, der in ihnen irgendein Interesse wachgekitzelt oder irgendeine Perspektive gezeigt hätten. Sie saßen in einem Unterricht, von dem sie nichts verstanden, umgeben von Jugendlichen, die Österreich längst aussortiert und abgeschrieben hatte.

Rakat und Ragav besuchen jetzt, nach Ende ihrer Schulpflicht, einen Deutschkurs, Niveau A1, für blutige Anfänger. Hätte man die 1600 Stunden in intensiven Sprachunterricht investiert, wären sie vielleicht längst in einer Lehre, einer Berufsschule, oder im Gymnasium meiner Kinder.

Ähnliche Scheinheiligkeit herrscht beim Thema Kindergarten. Ganz Österreich diskutiert über islamische Kindergärten. Alles sind sich einig, dass es Kindern gut tut, in öffentlichen Einrichtungen gut deutsch zu lernen. Auch die syrischen Eltern in unserer Gruppe sehen das so. Doch sie kommen dort nicht unter. Ihab und Asmaa haben drei Kinder, 5,3 und 1 Jahr alt. Nur die älteste bekam einen Platz im Gemeindekindergarten, allerdings nur bis 11.30 Uhr. Kurz vor dem Mittagessen muss Asmaa sie abholen, länger geht nicht, die Mutter sei ja nicht berufstätig, und wegen dem Baby sei sie ja jetzt ohnehin zu Hause. So lautet die Auskunft der Kindergartenzuteilungsstelle.

Dass der Kindergarten nicht bloß der Betreuung, sondern auch der Bildung dient – diese Erkenntnis hat sich mittlerweile in allen Parteien durchgesetzt. Konsens herrscht auch darüber, wie wichtig es für Mütter ist, beruflich am Ball zu bleiben. Ich habe meine Berufstätigkeit nie nachweisen müssen, um meine Kinder ganztags unterzubringen. Auch Asmaa ist eine ambitionierte Frau, gern würde sie die Zeit nützen, um intensiv deutsch zu lernen. Das geht aber nicht. Wegen ihrer Betreuungspflichten steht sie dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung, deswegen bekommt sie keine AMS-Kurse. Umgekehrt: Weil sie keine Kurse hat, gibt es keinen Kindergarten, keine Ganztagsschule, keine Hortplätze.

Österreich predigt seien Neo-Zuwanderern, wie wichtig Gleichberechtigung ist. Aber jetzt ist Ihab den ganzen Tag außer Haus unterwegs, und Asmaa den ganzen Tag mit den Kindern daheim.

„Das ist nicht gut“, sagt Ihab. „Du hast recht“, sage ich. „Dann komm bitte mit, und erklär ihnen das. Sie sind anders, wenn du dabei bist“. Okay, sage ich. Ein allerletztes Mal.

Getagged mit
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.