Ein paar Gedanken für den „Falter“

Was sind die schönsten Momente beim Lernen? Jene, in denen sich unerwartete Zusammenhänge auftun, und einem „ein Licht aufgeht“. Genau diese Zusammenhänge gehören in der Schule kultiviert. Weil genau sie es sind, die das menschliche Gehirn vom Laptop unterschieden, und den Vorsprung eines menschlichen Lehrers gegenüber einer Online-Enzyklopädie ausmachen.

Deswegen sollten die Grenzen zwischen den Fächern aufgebrochen, und stattdessen sie verschiedensten Disziplinen zusammen-gedacht werden: Musik und Mathematik, Chemie und Kochen, Biologie und Informatik, Wirtschaftskunde und Religion – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Am besten geht das, indem man sich mehrere Wochen lang jeweils einen Themenkomplex vornimmt, und diesen von verschiedenen Seiten her ausleuchtet.

Die von der Lehrerschaft heftig bekämpfte Idee, dass sie künftig auch „fachfremde“ Gegenstände unterrichten sollen, wäre dafür gar kein schlechter Anfang. Und wer weiß – vielleicht geht dabei auch manchem, der sich in seinem Fach schon lange sattelfest fühlt, ein neues Licht auf.

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